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Radtouren in die nahe Umgebung

Radtour

DIE KLEINE BODDENRUNDE

Der Himmel ist leicht bewölkt, immer wieder scheint die Sonne durch vereinzelte Lücken, eine leichte Brise weht – beste Bedingungen für einen Tagesausflug mit dem Fahrrad. Wir treffen uns gleich nach dem Frühstück beim Fahrradverleih.
Die Strecke führt überwiegend an Feldern, Wäldern und Küstenabschnitten entlang, da ist es angebracht, einen Picknickkorb auf den Gepäckträger zu schnallen. Ein Proviantpäckchen macht es aber auch, dieses erhalten Sie an der Rezeption unseres Hauses. Wer sich unterwegs erfrischen will, sollte ein Handtuch nicht vergessen.

Karte NOUnd schon kann es losgehen. Gleich hinter dem Strandbad führt der Boddenweg Richtung Osten. Am zweiten Eingang zum Strandbad biegen wir Rechts ab und gelangen so auf die Wolgaster Straße. Hier setzen wir unseren Weg nach Osten fort. Ein Stück der Landstraße entlang, dann beginnt der Fahrradweg. Auf einer Strecke von 6 km sind wir umgeben von weiten Feldern, zur linken Hand eröffnet sich ein schöner Blick auf den Bodden.
Nach sieben Kilometern durchqueren wir das kleine Dorf Kemnitz, halten uns dabei aber immer nahe bei der Landstraße, denn am Ende des Dorfes (auch das Ende des Fahrradweges) überqueren wir die Straße und gelangen ins Dorf Neuendorf. Sofort hinter Neuendorf biegen wir links ab in Richtung Ludwigsburg.

Feldblick

Die schmale Straße liegt auf einer Anhöhe und ist kaum befahren – das gibt Gelegenheit, den Blick in die Weite schweifen zu lassen. Raps- oder Kornfelder, mittendrin kleine Wäldchen und zur linken Seite immer wieder das ruhige Wasser des Greifswalder Boddens. Im Frühjahr und im Herbst sind Kraniche und Wildgänse hier auf den Feldern keine Seltenheit.

SchneeglöckchenSchon von weitem sehen wir den touristischen Anziehungspunkt Ludwigsburgs – das Landschloss, erbaut gegen Ende des 18. Jh.. Obwohl es stark restaurierungsbedürftig ist, wirkt es mit seinem verwilderten Park und den teilweise zerfallenen Gutsanlagen imer wieder anziehend auf seine Besucher. Von ganz besonderem Reiz ist der märchenhaft anmutende Park in den Frühjahrsmonaten, wenn der Boden von Schneeglöckchen fast vollständig bedeckt ist.
In einem großen Kräutergarten wachsen heimische und exotische Köstlichkeiten. In diesem kann man auf Entdeckungsreise gehen. Auch den kleinen Kräuterladen gibt es hier dazu.

Die Radtour führt weiter mitten durch Ludwigsburg. Gleich hinter der Ortschaft befindet sich rechts das Naturschutzgebiet "Zur alten Schanze" inmitten eines Waldes, ein Rückzugsgebiet für diverse seltene Singvögel.
Entlang des Waldes führt ein Sandweg direkt an die Boddenküste vor Loissin. Der Sandweg ist für Fahrradfahrer gut passierbar und führt direkt auf einen Fahrradweg. Der Küstenabschnitt ist in seiner Ursprünglichkeit atemberaubend. Gerade weil dieser Teil der Küste mit dem Auto nicht zu erreichen ist, findet der Ausflügler hier alles, was er von einer naturbelassenen vielseitigen Landschaft erwartet: Sandstrände, Steilufer, Kliffkanten, Schilfgürtel, vom Wasser entwurzelte Bäume, Blocksteinfelder im flachen Wasser, Seegraswiesen und Buchten. Die unterschiedlichen Wassertiefen sowie der relativ geringe Salzgehalt im Brackwasserbereich ermöglichen einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt ein Zuhause.
Hier bietet sich eine Pause geradezu an. Zur Abkühlung mal kurz ins Wasser springen oder gleich ran an die Verpflegung – ganz wie es beliebt. Weiter im Osten kann man Kitesurfern bei ihren Künststückchen zuschauen.
Ab hier beginnt eigentlich auch schon der Heimweg. Wir folgen dem Radweg in Richtung Ludwigsburg – der Bodden befindet sich nun rechts von uns. Nach kurzer Zeit erreichen wir den Küstenbogen am östlichen Ende der dänischen Wieck, in der Ferne sieht man auf der gegenüberliegenden Seite des Wassers die Kirchtürme von Greifswald.

Strand_Weiße Flotte

Wir folgen der Küste und stoßen nach einem Kilometer auf den Fähranleger. Die Wartezeit verbringen wir am Strand oder bei einer Tasse Kaffee im "Zum Boddenblick". Auf der Fahrt mit der Fähre verfolgen wir noch einmal den Weg, den wir mit dem Rad zurückgelegt haben – diesmal vom Bodden aus. Die Fähre legt in Wieck beinahe vor der Haustür an. Das Majuwi ist schon in Sichtweite.