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Radtouren in die weitere Umgebung

Teufelsstein

DIE GROSSE BODDENRUNDE

Wir starten am Majuwi und nehmen die Fähre nach Ludwigsburg. Dort angekommen, halten uns immer Richtung Osten - am besten immer direkt am Bodden entlang: auf einem Fahrradweg, der später zum Feldweg wird. In Vierow müssen wir den Hafen umfahren und dann weiter am Bodden entlang in Richtung Lubmin.

In Lubmin lädt der wunderschöne Strand mit Seebrücke zum Baden und Spazieren ein und die kleinen Gasthöfe zu Kuchen und Eis. 

Lubmin Strand

1886 wird Lubmin zum ersten Mal "Seebad" genannt. Die erste Seebrücke errichtete man um 1900. Eine neue Seebrücke wurde 1992 fertig gestellt. Mehrere Hotels und Gaststätten entstehen, so dass der Ort 1999 seine endgültige Seebadanerkennung erhält. In Lubmin finden wir schöne alte Villen in Bäderarchitektur. Auch ein Ausflug zum Lubminer Teufelsstein, der mit 16,8 Meter Umfang ein kapitaler Brocken ist, lohnt.

Kirchturm WusterhusenNach einer kleinen Stärkung geht's ins Inland Richtung Wusterhusen weiter. Wir fahren auf der Hauptstraße aus Lubmin, überqueren die Landstraße L262.
Die Hauptstraße nach Wusterhusen immer geradeaus, dann kommt man zur Kirche. Schon aus der Ferne kann man den hohen Turm der gotischen Dorfkirche in Wusterhusen erblicken. Die dreischiffige Hallenkirche mit ihrem eingezogenen Chor wurde zwischen dem 13. und dem 15. Jahrhundert gebaut und zählt zu den schönsten gotischen Sakralbauten in Vorpommern. Hier sollten Sie unbedingt eine kleine Rast einlegen, die Kirche besichtigen und die Turmfalken beobachten.

Die Hauptstraße stößt auf die K22, die Greifswalder Straße, hier rechts in Richtung Greifswald abfahren und 700 m weiter, gleich wieder links in Richtung Gustebin einbiegen. Dann durch Gustebin fahren und in Richtung Neu Boltenhagen halten. Die ca. 4 km traumhafte, kaum befahrene Straße führt durch bunte Kornfelder und sattgrüne Wiesen. Hier finden es nicht nur die Störche schön.

Skulpturenpark KatzowIn Neu Boltenhagen stößt man auf die Landstraße L26, hier links abbiegen in Richtung Wolgast und dann 4 km fleißig weiterstrampeln bis Katzow. Dann haben Sie sich eine schöne Pause verdient. In Katzow gibt es ein ca. 14 ha großes Wiesenareal mit riesigen Skulpturen, die bis zu 14m hoch sind: den Skulpturenpark Katzow.

Unser Weg führt uns weiter nach Wrangelsburg – 7 km quer durch den Wald und wir können dem Vogelgezwitscher lauschen. Dazu fahren wir wieder zurück: durch den Ort Katzow, nehmen dann den ersten Abzweig links nach Jägerhof und folgen der Waldstraße K19 ca. 3 km. Jetzt achten wir auf den Wegweiser Richtung Wrangelsburg. Auf ruhigen Wegen geht es hier durch Buchen- und Mischwälder.

Schloss WrangelsburgIn Wrangelsburg angekommen, können wir ein schönes altes Gutshaus bestaunen. Auf dem Gutsgelände gibt es eine Papiermanufaktur und eine Holzbuchstaben-Werkstatt. Die Werkstätten bieten Kurse und Führungen an. In diesen Kursen kann man lernen Schmuck, Papier, Papyrus und Filz herzustellen. Die Kurse dauern ca. 2 bis 3 Stunden. Sie können aber auch ganze Projekttage buchen.

Jetzt haben wir Bergfest. Der Rückweg nach Greifswald mit ein paar kleinen Überraschungen liegt nun vor uns. Wir fahren also zurück durch den Ort in Richtung Greifswald, dann führt unser Weg ca. 5 km durch den Wald in Richtung Hanshagen. In Hanshagen erwartet uns eine Mühle aus dem Jahr 1524. Hier an der Mühle ist ein wunderbarer Platz für ein Picknick. Man genießt das Rauschen des Baches, umgeben von sattem Grün...

Noch Mal die Waden massieren und dann wieder weiter auf der Dorfstraße in Richtung Kemnitz radeln und von Kemnitz letztendlich, die gewohnte Strecke zurück zum Majuwi.